Frauen stärker beteiligen
28.04.2007
Zu einem Gedankenaustausch zum Grundsatzprogramm traf sich der Vorsitzende der Grundsatzprogramm-Kommission, CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, mit dem Bundesvorstand der Frauen Union der CDU. Im neuen Grundsatzprogramm, das auf dem kommenden Parteitag der CDU Deutschlands verabschiedet werden soll, wird mit der verwendeten Familiendefinition hervorgehoben, dass Männer und Frauen gleichermaßen Verantwortung für die Familie tragen. Hierbei gehe es neben gerechten Bedingungen für Familien und einer familienfreundlichen Infrastruktur vor allem auch darum, dass den Familien mehr Zeit füreinander eingeräumt wird.
Generalsekretär Ronald Pofalla legte dar, dass ihm Frauenförderung ein großes Anliegen sei und berichtete von seinen guten Erfahrungen mit der Mitarbeit der Frauen in der Grundsatzprogramm-Kommission. Seiner Meinung nach hat die CDU mit ihrer ersten weiblichen Bundesvorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel; und mit einem Frauenanteil von mehr als 50 Prozent bei den Beisitzern im Bundesvorstand eigene und fremde Erwartungen übertroffen. Dabei räumte der Generalsekretär ein, dass die Situation in einigen Kreisverbänden anders aussehe und dass hier vor Ort noch eine Menge zu tun sei.
Die Bundesvorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, machte deutlich, dass die Einhaltung des Quorums bei Wahlen in Zukunft sichergestellt werden sollte. Ronald Pofalla hat zugesichert, sich für praktische Lösungen einzusetzen. Dabei wies der Generalsekretär der CDU Deutschlands darauf hin, dass erfahrungsgemäß durch das Mitgliederprinzip zur Aufstellung von Amts- und Mandatsträgern auch die Teilhabe von Frauen in der Partei steige. Etwa 60 Prozent der Kreisverbände wendet das Mitgliederprinzip anstatt des Delegiertenprinzips an.